Herbstmeister
- erstellt von Rudi (Rudi ralala ralala)
3. Herren 

Letztes Wochenende war für die Mettibus der letzte Spieltag der Hinrunde. Es ging nach Preetz und die Anfahrt zum Ziel ungeschlagene Herbstmeisterschaft führt, entgegen erster Vermutungen, nicht über eine Autobahn. Das gab die Route einfach nicht her.

Aber das schreckte bei den Kielern niemanden.

Doch bevor es richtig losgehen konnte, gab es erst einmal eine ordentliche Netzprobe: Lässt sich das Netz auch so tief senken, dass es zum Fischen tauchen, äh taugen würde? Der oder die schuldigen Fischer konnten jedoch nicht ausfindig gemacht werden - der anwesende Herr Fischer bestritt jegliche Zusammenhänge, die seiner Meinung nach nur aufgrund seines Namens aufgebracht wurden, vehement. Und so wurde munter mit viel Seemannsgarn die eine oder andere abwegige Begründung ohne Tiefgang gesponnen. Schlussendlich einigte man sich darauf, die Antwort auf dem Feld zu suchen.

Es konnte also losgehen und kurzerhand skandierten beide Fischerchöre glockenklar und hell (auch ohne Birne Helene) vor der Aufstellung zum ersten Satz das inzwischen allseits eingefahrene „Autobahn, Autobahn, Autobahn..“. Die Stimmung in der Halle war also wieder prächtig. Dies beflügelte zunächst  nur die Preetzer, die mit einem 4:0 Spurt loslegten. Doch auch die Mettibus fanden alsbald die Auffahrt und gaben mächtig Gas (5:4). In der Folge wurde weiter aufs Gaspedal gedrückt und auch mit viel Schlangenlinienfahrt im Zuspiel gelang es, die Schusterstädter auf den beiden Raststätten Auszeit 9:6 und Auszeit 15:8 schlussendlich abzuhängen (25:19).

Das erste Mal wurden die Seiten gewechselt und die Preetzer Kampfansage, man solle doch auch mal eigene Lieder trällern,  wurde noch im Vorbeigehen ausgesprochen. Das saß, zumindest für einen Satz lang (21:25).

Im dritten und vierten Satz erweiterte dann vor allem Herr Fischer das Liedgut Repertoire erheblich, denn zwischen Dortmund und Schalke stand es zur Pause 4:0. Dieses mal hießen die Preetzer Raststätten 3:7 und 12:20 und das Reiseziel 13:25 sowie 0:3 und 1:7 und das Reiseziel 17:25 auf der  letzten Teilstrecke.

Aus dem Navi tönte: "Sie haben Ihr Ziel erreicht."

Weitere Fakten zum Spiel:

  • Unbedrängt ins Netz zu Pritschen könnte zum Trend werden.
  • Auf der Rückfahrt wurden sämtliche grüne Verbandskästen sorgfältig kontrolliert und von bald ablaufenden Inhalten befreit. Selbstverständlich werden diese demnächst ersetzt bzw. wieder aufgefüllt.