+++Igel sticht zu - 3 Punkte Wochenende+++
1. Herren 

Das Besondere an einem Igel ist, dass er sich im Bedrohungsfall zu einer Kugel zusammenrollen kann. Er ist dann ausgesprochen stachlig. 97 mal drückten sich die Stacheln in die Bälle des Rissener SV am Wochenende. 97 Bälle später stand das erste drei Punkte Spiel des Jahres in den Büchern. Ein Igel vom Abstieg bedroht sticht zu.

Der Name Rissen, des Stadtteils im Westen von Hamburg bedeutet in etwa „Häuser im Strauch- und Buschwerk“. Strauch und Buschwerk passt eigentlich meistens gut zu unserem Volleyballspiel und ist ein guter Igellebensraum. Also perfektes Samstagsziel. Voller Freude brachen wir Samstag mit fast vollem Kader nach Rissen auf (Gliss wollte lieber nach Pampow „Schilfort“, unverständlich). Angekommen bot uns Rissen eine kalte Halle ohne Buffet. Danke. Nach dem wir es geschafft hatten uns warm zu bekommen begann das Spiel vielversprechend mit sehr gutem Sideout und drei, vier Breaks. Bei einer 19:15 Führung kippte es jedoch. Rissen bot den Zuschauern einige gute Abwehraktionen und holte sich den Satz. Der Bedrohungsfall trat ein. In diesem nutzten wir unserer besondere Stärke, rollten uns für das restliche Spiel ein und zeigten wo der Igel die Stacheln hat. Nämlich Überall.

Im zweiten Satz fiel besonders eine Aufschlagserie für 10 Punkte ins Strauch und Buschwerk der Gastgeber. Das reichte zum Satzgewinn. Im dritten Satz feuerten uns die mitgereisten Unterstützer aus Norderstedt so stark an, dass die Halle fast 16 Grad erreichte. Danke Jungs. Im vierten Satz blockte Christian uns zum ersten Sieg in diesem Jahr. Auswärtssiegen ist schön.

Nach dem Spiel wurde Zuspieler Ole zum MVP gekürt. Das ist besonders schön, da Ole gar nicht die ganze Zeit auf dem Feld stand. Wichtig ist bei einer Mannschaft eben nicht nur der Spieler, der die anderen gut auf dem Spielfeld in Szene setzt, sondern auch der, der neben dem Feld für die Mannschaft da ist.