+++ Gefräßige METTIGEL gesichtet +++
1. Herren 

Am Samstag heißt es Derbytime in Kiel. Das ewig junge Duell Mettenhof gegen KTV steht an.

Um 18:30 geht es los, leider noch ohne Zuschauer...

Neusten Berichten zufolge soll in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel ein gefräßiges Mettigel-Rudel gesichtet worden sein. Die zuständigen Behörden alarmieren: Ein hungriger Mettigel sei trotz seines teils possierlichen Erscheinungsbildes extrem gefährlich. Dennoch, das unter Artenschutz stehende Tier hat in seiner Populationsdichte herbe Verluste erlitten. So sind einige Exemplare im Großraum Hamburg entdeckt worden, sogar bis in die Gegend um Mannheim soll es sie verschlagen haben. Grund zur Sorge einer dauerhaften Ausbreitung bestehe jedoch nicht.

Mettenschaftler sind sich noch uneinig, was diese Emigration hervorruft. Festzustellen ist laut neusten Zählungen allerdings, dass die Mettigel sich aktiv um Nachwuchs kümmern, um ihre Kohorte am Leben zu erhalten. So freut sich Alphatier Ewok über Kieler und Greifswalder Jungtiere. Somit ist das Kieler Rudel mit 14 Exemplaren bereit für einen langen Winter und wird alles daran setzen, ihre Mettigel-Königin, ohne die die Tiere nicht lebensfähig sind, stolz durch die erste Hälfte der Jagdsaison zu tragen.

Obwohl der Mettigel viele natürliche Feinde hat, ist er selbst als Raubtier nicht zu unterschätzen. Besonders sein ausgeprägter Geruchssinn und seine schier unendliche Gier nach Mett machen aus dem oft träge wirkenden Tier ein flinken Predator. Experten raten, sich bei drohender Begegnung mit einem Mettigel zum Selbstschutz so häufig wie möglich die Hände gut zu säubern, um jeglichen Zwiebelgeruch abzuwaschen und die Wahrscheinlichkeit zu senken, das Tier in einen Mettrausch zu versetzen. Aus dem selben Grund empfehlen Forscher ausdrücklich, in der Nähe der Mettigel eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. So fällt dem Tier das wittern einer eventuellen Mettfährte deutlich schwieriger und wer Glück hat, kann so einer lebensbedrohlichen Konfrontation aus dem Weg gehen.

Wer diese Hinweise zum Schutz von sich und der Mettigelpopulation befolgt, kann in der kommenden Jagdsaison womöglich das ein oder andere Exemplar in seinem natürlichen Lebensraum, der Volleyballhalle in Suchsdorf, beobachten.

Nichtsdestotrotz ist ein privates Aufsuchen der Mettigelhöhle an diesem Wochenende noch viel zu gefährlich. Die Tiere sind wild entschlossen, jeden Eindringling in ihrem Bau mit gefletschten Zähnen zu bekämpfen. Lediglich einem langjährig speziell ausgebildeten Team der „Konservativen Tiervernichtungs Veteranen (kurz KTV) ist es erlaubt, die Höhle zu betreten.

Ob diese von der Expedition wohlauf zurückkehren werden, wird sich am Samstag Abend ab 18:30 zeigen.