+++ES GEHT DOCH+++
1. Herren 

Die mettenboys müssen sich leider im heiß umkämpften Tiebreak in Warnemünde geschlagen geben. Kommen jedoch mit gehobenem Haupt zurück. 

 

Die Vorzeichen standen nicht gänzlich  optimal für die Begegnung des vergangenen Wochenendes: 1,5 Verletzungen auf der Außenposition, Prüfungsstress, obwohl mehr Zug im Training und damit einhergehende Dampf auf der Platte sich motivierend auf Team und Trainerin auswirkte.

Die Anfahrt erfolgte in kleinen Grüppchen, die KTV Ultras reisten bereits am frühen Nachmittag nach Warnemünde, um die 2. Damenmannschaft anzufeuern. Andere machten Umwege über Lübeck. 16.45 waren jedoch alle in der Halle und auch schon da sehr heiß, nicht zuletzt wegen der Trash-Hitliste in Schmas Auto [wer eine Hörprobe haben möchte, darf sich gerne mal folgendes interessante Beispiel zu Gemüte führen ].

Das Spiel gestaltete sich in den ersten beiden Sätzen für beiden Teams überwiegend ausgeglichen. Lediglich kleine Konzentrationsschwächen am Ende des ersten Satzes ließen die mettenboys schlechter aussehen. Der zweite Satz zeigte eben diese bei unseren Gegnern. 

Mit viel Schwund ging es also in Satz drei, das Motto für den Spieltag #mutigundmitkampfgeist konnte bis zur Mitte des Satzes umgesetzt werden. Danach ließen sich die Mettenhofer leider zu sehr vom Gegner beeindrucken und liefen Eigenfehlern sowie leichtsinnigen Aktionen hinterher. Umso stärker schien der mentale Zusammenhalt auf dem Feld in Satz vier zu sein. Denn dann drehten die Jungs um Coach Hanna nochmal richtig auf und holten verdient den Ausgleich mit ordentlichem Vorsprung. Nach anfänglichen Problemen im Tiebreak gelang es ihnen jedoch nur teilweise, an die Leistung aus den gewonnen Sätzen anzuknüpfen, sodass sie mit 12 zu 15 im letzten Satz mit nur einem Punkt das Spiel beendeten. 

Schlussendlich waren die Mettenboys mit ihrer Gesamtleistung zufrieden und gehen durchaus stark aus dem Spiel heraus. Die Annahme war in weiten Teilen des Spiels sehr stabil, der nötige Biss und die Laufbereitschaft in der Abwehr vorhanden sowie die Durchschlagsstärke im Angriff gegeben. Dazu äußerte sich der Diagonale A. Dergatchev wie gefolgt: "Das Wichtigste ist, was wir aus diesem Spiel mitnehmen. Und zwar die Tatsache, dass wir, auch wenn die Durststrecke äußerst lang ist, zeigen können, dass wir mithalten können und dass manche einfach zu vergessen scheinen, wie rückrundenstark wir sein können."

Die Mettenboys treffen bereits am kommenden Samstag um 19.00 in der Gellerthalle auf den Tabellenführer und alten Vereinskumpanen KTV und wollen versuchen, mindestens genauso viel Kampfgeist wie letztes Wochenende und beim Trainingsspiel gegen KTV2 aufzubringen.